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"Stress kommt nicht von harter Arbeit..." was Jeff Bezos damit meinte und was wir daraus lernen können

  • Autorenbild: Johannes Riedl
    Johannes Riedl
  • 27. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Im Jahre 2001 sagte Jeff Bezos im Rahmen eines Interviews, dass Stress nicht von harter Arbeit komme, sondern davon, Probleme nicht rechtzeitig anzugehen oder sie vor sich herzuschieben. Ob an dieser Aussage etwas dran ist, und was wir daraus für unseren Alltag mitnehmen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.




Die Quelle des Stresses


Wir alle kennen das Gefühl: Der Schreibtisch ist voll, die To-Do-Liste endlos und der Stresspegel ist langsam am steigen. Laut der Aussage von Jeff Bezos, kommt ein Großteil des Stresses allerdings gar nicht von der vielen Arbeit.


Bezos sagt, dass Stress hauptsächlich davon kommt, dass wir Probleme oder schwierige Aufgaben vor uns her schieben oder gar ignorieren. Dies führt dann früher oder später unweigerlich dazu, dass wir die Kontrolle über eine Situation verlieren, über die wir eigentlich Kontrolle gehabt hätten. Da dies nun auf Deutsch ziemlich komplex klingt, zitiere ich das englische Original:


"Stress primarily comes from not taking action over something, that you can have some control over."


(Wörtlich übersetzt: Stress kommt hauptsächlich davon, etwas nicht anzugehen, was wir eigentlich kontrollieren könnten.)


Etwas weiter sagt Bezos dann:


Wenn mich etwas stresst, ist es meist eine Situation, mit welcher ich mich (noch) nicht komplett bewusst auseinander gesetzt habe.


Anders gesagt, wenn ich etwas vor mir her schiebe, wird es irgendwann zu einem Problem, welches dann zu großem Stress führen kann.



Vermeiden Sie dieses überspitzt dargestellte Szenario. Angehen statt aufschieben ist hier die beste Lösung.
Vermeiden Sie dieses überspitzt dargestellte Szenario. Angehen statt aufschieben ist hier die beste Lösung.


Wie Sie die Kontrolle zurückgewinnen


Der Schlüssel die Kontrolle wieder zurückzugewinnen liegt darin, Probleme zu adressieren – und diese rechtzeitig anzugehen.

Selbst, wenn Sie sie nicht direkt lösen können: Sie werden feststellen, dass sich Ihr Stresslevel senkt, sobald Sie Probleme aktiv angehen.

Denn: Sie unternehmen den ersten Schritt in Richtung der Lösung.


Dabei müssen Sie die Aufgabe noch nicht einmal selbst übernehmen. Wenn Sie beispielsweise eine Aufgabe delegieren, kann dies einen genau so positiven Effekt haben, als wenn Sie diese selbst erledigen.


(Außer, das Delegieren der Aufgabe, bereitet Ihnen sorgen, ob sie gewissenhaft erledigt wird. Dann sollten Sie die Aufgabe besser nicht delegieren.)



2 effektive Möglichkeiten Stress abzubauen


In der Praxis gibt es meiner Meinung nach nun 2 effektive Möglichkeiten, wie Sie Stress abbauen, oder zumindest abfedern können.


  1. Aufschreiben / Adressieren

    In dem Sie das Problem oder die Aufgabe kurz notieren, und sich diese somit aktiv ins Bewusstsein rufen, setzen Sie sich bereits mit ihr auseinander.

    Damit haben Sie bereits den ersten Schritt getan.


  2. Zerlegen in kleine Aufgaben

    Wenn Ihnen ein komplexeres Thema stress bereitet, hilft es oft, dies zuerst in kleine Häppchen zu unterteilen. Wenn Sie beispielsweise ein bestimmtes Projekt fertig stellen müssen, allerdings noch einige Schritte bis zum Ziel haben, versuchen Sie nicht alles auf einmal anzugehen. Notieren Sie die einzelnen Schritte, und gehen diese dann Schritt-für-Schritt an. Somit umgehen Sie eine drohende Überforderung und bleiben fokussiert.


    (Dies ist oft für Selbstständige interessant, welche Revisionswünsche ihrer Kunden erhalten. Oftmals sind die Änderungswünsche nicht weltbewegend. Kommen jedoch 5 auf einmal, kann dies schnell zu stress führen. Durch einzelnes Aufsplitten können Sie das ganze deutlich komfortabler abarbeiten)



Handeln ist der erste Schritt für weniger Stress


Niemand steht gerne vor Problemen oder unangenehmen Aufgaben.

Das Problem ist: Je länger wir warten, desto schlimmer wird es meist.


Deshalb hier ein kleiner Ratschlag für den Alltag:


Wenn Sie merken, dass etwas in Ihnen Stress auslöst, fragen Sie sich:


  • Habe ich jetzt die Möglichkeit, das zu ändern?

  • Wenn ja, Was wäre der erste kleine Schritt?

  • Wenn nein, was müsste ich als nächstes tun?


Ja, es klingt banal. Aber es funktioniert. Probieren Sie es doch gerne einmal selbst aus.



Fazit: Stress zeigt nicht, dass Sie viel tun – sondern dass Sie das Falsche lassen


Daher liegt Jeff Bezos mit seiner Aussage "Stress entsteht, wenn wir Dinge ignorieren, die wir nicht ignorieren sollten" doch ziemlich richtig.


Der Vollständigkeit halber, möchte ich Ihnen auch die Sequenz nicht vorenthalten. Nehmen Sie sich gerne wenige Minuten, und schauen sich den originalen Ausschnitt hier an.


Und falls Sie gerade sehr von etwas gestresst sind:

Nehmen Sie sich doch einmal 10 Minuten und adressieren Sie die Herausforderung. In aller Ruhe. Fragen Sie sich, was genau ist das Problem, und kann ich es jetzt ändern. Sie werden sehen, Sie fühlen sich später deutlich leichter.



DANKE!


Wie immer möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Zeit bedanken und hoffe, Sie konnten etwas informatives mitnehmen. Und falls Sie das Gefühl haben, gerade von einer Flut an Aufgaben überwältigt zu werden. Lassen Sie uns gerne darüber sprechen. Gemeinsam finden wir einen Weg, Ihr Stresslevel zu senken, und Probleme zu lösen.


Bis dahin bleiben Sie gesund und hoffentlich bis zum nächsten Artikel.


P. S. Wie bewältigen Sie Stress im Alltag? Lassen Sie uns das doch gerne in der anonymen Kommentarsektion wissen.





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